Bienenstockluft

Einleitung: Aktuelle Kenntnislage zu den Inhaltsstoffen der Bienenstockluft: Die Inhaltsstoffe in der Bienenstockluft stammen überwiegend von den leichtflüchtigen Substanzen, die in Propolis vorkommen!

 

Die Wirkung von verdampften Propolis- und Weihrauchsubstanzen in der Atemluft wurde vom italienischen Gesundheitsministerium beauftragt, an italienischen Universitäten untersucht. Die Zusammenfassung der Ergebnisse wurden unter dem Titel "Microbiological Monitoring of Air in a confined Environment after Diffusion of Substances based on Terpenes" am 2. Februar 1996 veröffentlicht. Für den daran interessierten Leser, stelle ich eine Kopie der Veröffentlichung des italienischen Gesundheitsministeriums zum Herunterladen bereit:

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Microbiological Monitoring of Air in a c
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Nach meiner persönlichen Einschätzung und eigener Erfahrung hat die Inhalation von propolishaltiger Bienenstockluft ähnliche Auswirkungen, wie eine durch Propolisverdampfung angereicherte Atemluft. Durch die Temperaturunterschiede zwischen der Bienenbeute und einem Propolisverdampfer sind die Anteile der leichtflüchtigen Substanzen jedoch unterschiedlich. Es gilt hier die laufenden Untersuchungen abzuwarten!

 

Einzelne Substanzen aus Propolis sind Gegenstand von Medizinstudien, z.B. zum Thema Asthma:

Beispiel: Caffeic acid phenethyl ester alleviates asthma by regulating the airway microenvironment via the ROS-responsive MAPK/Akt pathway



Weitere Studienlinks zu Propolissubstanzen bei Asthma finden Sie in fol-gender Liste:

 

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Medizinische Studien zu Asthma - komplem
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Schon alleine anhand der Ergebnisse dieser  und anderer Medizinstudien (Cochrane Reviews, Bewertungen auf Medizin-Transparent) sind Aussagen wie in diesem Artikel auf Doccheck:

 

Apitherapie: Nichts als heiße Luft

 

wissenschaftlich falsch und absichtlich irreführend!

 

 

Der Kampf der Pharma gegen die Komplementärmedizin:

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/zur-lage-der-komplementaermedizin-in-deutschland.html





Lausitzer Rundschau

Auszug:

Das Gerät aus dem Erzgebirge ist keineswegs das einzige seiner Art, bislang allerdings das erste, für das sein Entwickler die Prüfung nach dem Medizinproduktegesetz anstrebt.

 

Bislang stehen in Deutschland, Österreich und Italien zehn seiner Stationen, darunter ein Prototyp im Kurpark des Thermalbads Wiesenbad. Vor allem Patienten mit Atemwegserkrankungen nutzen das zusätzliche Angebot während eines Kuraufenthalts im Erzgebirge. "Ich kannte dieses Naturheilverfahren vorher auch nicht, inzwischen haben mich die Einzelfälle aber überzeugt", sagt Enrico Weidauer, Chefarzt der Reha-klinik Miriquidi.

 

"Die Krankheitsbilder verändern sich. Etwa jeder Vierte ist heute von Allergien oder Atemwegserkrankungen betroffen – hier ist die alter-native Medizin mit ihrem ganzheitlichen Ansatz häufig näher dran, als die Schulmedizin", meint Weidauer. Daher versuche sein Team, diese mit natürlichen Methoden zu kombinieren. Die Bienen-stockluft sei da ein Baustein.

Kommentar: Es gibt inzwischen 8 Patentverfahren von verschiedenen Personen, aber noch kein einziges erteiltes Patent. Auflistung am Artikelende!




Ein wichtiger Aspekt ist die Heizleistung, die die Bienen zur Erwärmung der Bienenstockluft bei 20°C Außentemperatur erbringen müssen:

 

Durchschnittliches Atemvolumen laut Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Atemminutenvolumen

 

Überschlagsrechnung für die Heizleistung in der Bienenbeute bei einer Temperaturdifferenz von 15K und einem Atemvolumen von 7,8 Litern pro Minute:

 

W = T x cp x m = Temperaturdifferenz x cp x (Dichte x Volumenstrom)  = 15K x 1 kJ/(kg x K) x 1,13kg/1000 Liter x 7,8 Liter/60 sek = 2,2 Watt permanente Heizleistung, möglichst direkt nach dem Flugloch, damit das Brutnest keinen Schaden nimmt.

 

Wäre es nicht sinnvoll auch gleich die benötigte elektrische Heizleistung in der Bienenbeute zur Verfügung zu stellen? Ich veröffentliche hier (am 2.1.2019) diesen Gedanken zur freien Nutzung durch Jedermann (Open Source), ohne ihn patentmäßig abzusichern.


Passives Bienenhaus zum Übernachten



Passive Bienenstockluft im Bienenhaus

Nach den ersten Kontakten mit Herrn Heinrich Christl 2013/14 und den Tests in seinem passiven Bienenstocklufthäuschen, habe ich mich entschlossen ein eigenes Bienenstocklufthaus für insgesamt 8 Völker zu bauen.

 

Die Baupläne wurden von Herrn Heinrich Christl erstellt, der auch die Bauleitung und einen erheblichen Anteil der Aufbauarbeiten daran übernahm.

 

Das Konzept wurde von mir nochmals modifiziert, so dass es weitere Vorteile in der Benutzung und in der Arbeit an den Bienenbeuten bietet!

 

Diese verbesserte Konzept wurde inzwischen von Heinrich Christl an seinem Bienenhaus umgesetzt.

 


Fertig gestelltes Bienenhaus mit Platz für acht Beuten, entsprechend der Grundstücksgröße.

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Bienenstockluft, Open Source Konzept zur freien Nutzung
Konzept zur Nutzung der Bienenstockluft
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Bienenhaus in Benutzung

Durch effektivere Behandlungsformen für meine Pollenallergie, ist das Haus heute nicht mehr in Betrieb! Siehe persönliche Einschätzung weiter unten!



Aktuell gibt es noch keine aussagekräftige Medizin-studie nach der EbM zur Bienenstockluft, unabhängig von der zu behandelnden Erkrankung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was inzwischen vorliegt, ist eine klinische Bewertung durch Dr. med. Tanja Kottman zu einem der verwen-deten Systeme.

Beurteilung des Studienstandes durch Medizin-Transparent

Kernaussage: Es gibt keine wissenschaftlichen Untersuchungen, die für oder gegen eine solche gesundheitliche Wirkung sprechen.

 

Kommentar: Soviel zur Seriosität der Aussagen zur Bienenstockluft auf Psiram!

 

Was es aber gibt, sind hunderte von Psiram als "anekdotisch" abgekanzelte Einzelfälle!  




Artikel gegen Bienenstockluft

 

 

Eine schriftliche Stellungnahme durch Medizin-Transparent bezüglich der Zitierpraktiken von Psiram liegt vor. Wörtlich: Dass Psiram auf unseren Beitrag verweist und unterstellt, die Therapie würde nicht wirken, ist nicht in unserem Sinne.

 

Eine schriftliche Antwort des Gesundheitsamtes in Jena zum vergangenen Rechtsstreit liegt vor. Auszug:

 

Es ging in diesem Verwaltungsverfahren nie um eine fachliche Beurteilung des Therapieansatzes oder um eine Bewertung diesbezüglicher Medizinprodukte an sich, sondern lediglich darum, ob die Durchführung der Bienenstockluftinhalation aufgrund o.g. möglicher Gefährdungspotenziale ausschließlich unter ärztliche Aufsicht gehört!

Jährlich sterben nach offiziellen Schätzungen in Europa ca. 700000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Denoch darf dieses "Gift" weiterhin von Personen ohne heilkundliche Ausbildung an Konsumenten verkauft werden.

 

Von den Gesundheitsämtern in Jena und Tübingen, die mit Verboten bei der Bienenstockluft sehr schnell bei der Hand waren, hört man bei dieser längst nachgewiesenen Gefahr jedoch überhaupt nichts. Wurde bisher ein einziger Kiosk/Tankstellenshop gesperrt, der Tabakwaren vertreibt?

 

Diese Form von Heuchelei erzeugt bei mir, als direkt Betroffenen, der nach jahrelanger erfolgloser Behandlung an der Universitätsklinik in Tübingen, sich mit Bienenstockluft, Gelée Royal, Propolis selbst, ohne Arzt oder Heilpraktiker therapiert hat, nur eines: Emotionalen Brechreiz.



Rechtsstreit zur Bienenstockluft

Das letzte Urteil Gerichtsurteil im Bienenstockluftstreit wurde mir von Frau Janett Conrad zugesandt. Andem ich die Freigabe durch die Rechtsanwälte erhalten habe, stelle ich die anonymisierte Form hier auf der Internetseite ein.




Es gibt vereinzelte Fälle von anaphylaktischen Reaktionen bei der oralen Aufnahme von Bienenpollen in größerem Umfang:

Bee Pollen-Induced Anaphylaxis: A Case Report and Literature Review

 

Dem Autor dieser Seite liegen aber bisher kein einziger Fall von anaphylaktischen Reaktionen durch Bienenstockluft bei mehr als 100 000 DIB-Imkern und deren Arbeiten an den Bienenbeuten oder beim Einatmen von Bienenstockluft von deren Nutzern vor. Auch die Gesundheitsämter, die hier juristisch dagegen vorgehen, haben bisher diesbezüglich nichts veröffentlicht. (Tod durch Fischallergie, Tod durch Impfen)

 

Meine behandelnden Ärzte haben mir 5 Jahre lang Pollen oder deren Bestandteile direkt in die Muskulatur injiziert und dabei anaphylaktische Reaktionen in Kauf genommen. Da hat das wohl alles keine Rolle gespielt, wenn man mich direkt nach der Spritze wieder nach Hause geschickt hat. Von wegen 30 Minuten! Ich hätte ja als Pollenallergiker eine anaphylaktische Reaktion auch ein paar Minuten später zuhause bekommen können, wo kein Notfallset zur Verfügung stand.

 

Die ganze Diskussion über anaphylaktische Reaktionen durch Pollenbestandteile in Bienenstockluft ist an Heuchelei und Verlogenheit schwer zu überbieten. Gibt es eine einzige Messung, bei der in der Bienenstockluft höhere Pollenkonzentrationen, als in der Umgebungsluft festgestellt wurden?

 

Viele Ärzte sind selbst Raucher! Wo bleibt das juristische Vorgehen von Ärztekammern gegen den Tabakkonsum?


CFD-Simulation der Strömungsverhältnisse in einer Langstroth Bienenbeute

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Physikalische Eigenschaften der Bienenstockluft.



Führen intensive Bienenstockluftanwendungen bei trockener Umgebungs-luft zu einem deutlichen Rückgang in der Bruttätigkeit der Bienenvölker? Die hier verlinkte Veröffentlichung von 1975 lässt das eindeutig vermuten!



Persönliche Einschätzung

 

Bewertung der Bienenstockluft anhand eigener Erfahrungen mit meiner ehemaligen Pollenallergie.

 

Die zentrale Frage bei den unterschiedlichen Erkrankungen (Allergien, Asthma, COPD,...):

 

Was wirkt jeweils bei der einzelnen Erkrankung besser?

 

Ein pulmonale Aufnahme, ohne Beinträchtigung durch die Vorgänge im Verdauungstrakt oder eine orale Aufnahme mit bedeutend höheren Substanzmengen? (Zeit- und Kostenfaktor! Die Fahrten zur Therapiestation oder der Griff in den Gefrierschrank?)

 

Wie wirkt eine Kombination aus pulmonaler und oraler Aufnahme?

 

Die bisher gemachten Erfahrungserte sind eindeutig!

 

Nach 48 Jahren Heuschnupfen 3. Grades +zeitweiliges Asthma (Erstickungsanfälle) nach einer Keuchhusten-Impfung im Alter von 4 Jahren  und dem kompletten schulmedizinischen Behandlungsprogramm (Uni Tübingen + verschiedene Hausärzte, 5 Jahre Sensibilisierung, Kuraufenthalte, Histaminblocker,... ) habe ich mich ab 2015 mit der Literatur zu Allergien und deren Auslöser beschäftigt.

 

Mehr als 40 Jahre schulmedizinisches Unvermögen hat mir einfach gereicht!

 

Mit den richtigen Giftstoffen in Nahrungsmittel (z.B. Solanin aus Nachtschattengewächsen) kann ich auch heute noch innerhalb von 3 Tagen eine Pollenallergie bei mir auslösen.

 

In den Jahren 2015 - 2017 habe ich dann mit Bienenstockluft, Gelée Royal und Propolis, die absichtlich ausgelöste Pollenallergie, selbst behandelt.

 

2015: Bienenstockluft mit Gelée Royal

2016: Gelée Royal mit Propolis

2017: nur Gelée Royal

 

Alle 3 Versuche waren innerhalb von 5 Tagen zu 100% erfolgreich! (Symptomfrei; Dosierung wichtig)

 

Die Bienenstockluft ist von allen 3 Möglichkeiten die Teuerste und die Zeitaufwändigste (wenn Sie nicht gerade im Bienenhaus schlafen).

 

Diese persönliche Bewertung gilt ausdrücklich nur für Heuschnupfen.

 

Hätte ich heute noch Asthma oder bekäme als Spätfolge COPD, würde ich mich selbst anders therapieren.

 

Wenn Sie die Ursache(n) für Ihre Allergie(n) beseitigen, dann können Sie durch eine Bienenstockluftanwendung in Kombination mit Gelée Royal und Propolis dauerhaft beschwerdefrei bleiben. Das ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Wirkung der API-Therapie.



Stand der Patentverfahren. Bis Dezember 2018 sind mir einige Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen zum Thema Bienenstockluftnutzung bekannt. Es liegt aber noch keine Patenterteilung vor!

 

Eigene Recherchen können Sie gerne unter:

https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=einsteiger

durchführen!

 

·         DE102009048560A1   -   07.10.2009     -    Giegerich

 

·         DE202009013545U1   -   07.10.2009     -    Giegerich

 

·         DE102012100225A1   -   12.01.2012     -    Musch

 

·         DE202013000713U1   -   24.01.2013     -    Kaufmann

 

·         DE102013005211A1   -   27.03.2013     -    Bort

 

·         DE102014005872A1   -   23.04.2014     -    Attila

 

·         DE102014006578A1   -   07.05.2014     -    Gerster

 

·         DE202015000484U1   -   21.01.2015     -    Bengsch, u.a.

 

·         US020150306320A1    -   23.04.2015     -    Attila

 

 ·        EP000003175703A2    -   25.11.2016     -    Schmiedgen

 

·         EP000003366123A1    -   25.11.2016     -    Schmiedgen

 



Information zum Thema Gebrauchsmuster unter: https://www.dpma.de/gebrauchsmuster/

 

Das Gebrauchsmuster ist "das schnelle Schutzrecht". Die Prüfung und Erteilung eines Patents dauert in der Regel einige Jahre. Dagegen kann das Gebrauchsmuster bereits wenige Wochen nach der Anmeldung im Register eingetragen werden, wenn die eingereichten Unterlagen den Vorschriften des Gebrauchsmustergesetzes entsprechen und die Anmeldegebühr fristgemäß eingegangen ist.

Mit der Eintragung in das Register tritt das Schutzrecht für den Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland in Kraft und Sie haben die gleichen Rechte wie mit einem Patent: Nur Sie sind befugt, Ihre Erfindung zu benutzen, diese herzustellen und in Verkehr zu bringen. Jedem anderen können Sie dies verbieten.

 

Von den angemeldeten Gebrauchsmustern ist dem Autor bisher ein Eintrag ins Register bestätigt/zugesandt worden:

 


Kommentar: Atemmasken und Beatmungsgeräte sind in der Medizin schon jahrzehntelang im Einsatz. Mir erschließt sich bis heute nicht, wo die erfinderische Leistung in der Adaption einer bekannten Technologie auf eine Bienenbeute bestehen soll! Auch in der Kombination dieser 2 bekannten Teilbereich kann ich keine erfinderische Leistung erkennen. Ich bin gespannt, wie hier das Deutsche Patentamt bei den jeweils einzelnen Patentansprüchen entscheiden wird!