Potenzielle Schwachpunkte von Studien nach dem Goldstandard der  Evidenzbasierten Medizin

Das Nichtvorhandensein eines Beweises ist noch nicht der Beweis für die Nichtexistenz einer Sache.

 

Wenn man von den frühen Menschen verlangt hätte, die Kohlenstoffoxidation nachzuweisen, bevor sie das Feuers benutzen dürfen...


In der Auseinandersetzung mit technisch komplexen Systemen ist man als Ingenieur gezwungen Inhalte vieler Fachgebiete miteinander zu verknüpfen. Im Fall der SCR-Mischerentwicklung waren das Chemie, Strömungslehre, Wärmelehre und Werkstoffkunde. Ebenfalls benötigen Sie geeignete Testverfahren, die Sie womöglich noch selbst entwickeln müssen.

Nun arbeitet die Natur bei den Nährstoffen immer in ganzen Wirkungskomplexen, wo die einzelnen Nährstoffe aufeinander abgestimmt sind. Das sehen Sie z.B. bei den deutlichen Unterschieden zwischen menschlicher Muttermilch und Kuhmilch entsprechen den unterschiedlichen Anforderungsschwerpunkten von menschlichem Säugling und Kalb. (Gehirn- oder Muskelentwicklung)

 

Der menschliche Stoffwechsel (Metabolismus) ist nun um ein vielfaches komplexer, als alle technischen Systeme, die von uns bisher entwickelt wurden.

 

Werden nun bei Studien nur einzelne Parameter bewußt beeinflusst, ohne deren Zusammenspiel zu berücksichtigen, kann das einen deutlichen Einfluss auf das Ergebnis haben.

 

Als medizinischer Laie wähle ich deshalb dafür ein technisches leicht verständliches Vergleichsthema:

 

Ein großer Automobilkonzern will die Wirksamkeit von Rädern zur Steuerung von Fahrzeugen untersuchen.

 

Er wählt aus allen am Markt verfügbaren PKWs zufallsverteilt 400 Fahrzeuge aus. Diese Gruppe wird in 2 gleich große Untergruppen aufgeteilt, wovon die eine Hälfte eine rechtes Vorderrad (Wirkstoff) und die andere Hälfte einen Regenschirm (Placebo) montiert erhält. Die Aufteilung erfolgt zufallsverteilt: An den 400 Fahrzeugen müssen 400 Mechaniker, denen man vorher die Augen verbunden hat, zufallsverteilt jeweils nur ein rechtes Vorderrad oder einen Regenschirm montieren. Alle anderen Räder kommen nicht zum Einsatz. Nun werden durch einen Computer 400 Fahrer mit verbundenen Augen, vom Computer auf die Autos zufallsverteilt. Erst nachdem sie Platz genommen haben, dürfen sie die Augenbinde abnehmen. Sie dürfen nicht wissen, ob Sie an ihrem Fahrzeug ein rechtes Vorderrad oder nur einen Regenschirm montiert haben. Nun bekommen Sie die Aufgabe über 4 Monate jeden Tag 10 Runden auf der Nordschleife zu drehen. Die Auswertung der Rundenzeiten, der Unfallhäufigkeiten, weiterer Sekundärdefekte (Nebenwirkungen) sollen sorgfältig aufgezeichnet und ausgewertet werden.

 

Die Versuche verlaufen aber so katastrophal, dass aufgrund der Nebenwirkungen (Unfallzahlen) es schon am ersten Tag zum Abbruch  der Studie kommt, da über die Hälfte der Fahrzeuge, irreparabel beschädigt, aus der Studie ausscheiden müssen.

 

Geschockt von Ergebnis, beschließt der Automobilkonzern den Versuch mit dem linken Vorderrad in Nardo (Italien),  mit dem rechten Hinterrad  am Pico del Veleta (Spanien), mit dem linken Hinterrad am Pikes Peak (USA) zu wiederholen. Um es kurz zu machen, alle 4 Studien kommen zusammengefasst in einer Multi Center Studie zum Ergebnis: Räder sind zum Führen eines Kraftfahrzeuges nicht geeignet.

 

Zugegeben, das ist ein recht simples Beispiel, da aber in der Medikamenten- und Pflanzenschutzgiftzulassung (meistens) nur eine Einzelstoffbeurteilung vorgenommen wird, trifft dies den Nagel auf den Kopf.

 

Dem Pförtner am Haupttor des besagten Automobilkonzernes fällt bei seinen täglichen Ausritten mit seinem Pferd (4 Beine) nun auf, dass die hochbegabten Speziallisten im Konzern schwere Defizite in systemischem ganzheitlichen Denken haben. Sein vorgetragener Verbesserungs-vorschlag wird rundweg abgelehnt, mit der Bemerkung: Sie sind hier nicht zum Denken, sondern zum Kontrollieren da.

 

Der Pförtner lässt sich davon aber nicht entmutigen, schließlich ist sein Pferd im Gelände schneller, als jedes einrädrige Auto auf der Nordschleife. Er macht eigene Versuche und fährt mit diesem Auto bei der Geschäftsleitung vor, die dies nun nicht mehr leugnen kann. Der Pförtner wird gefeuert, weil er mit Firmenbesitz nicht genehmigte "gefährliche Versuche" gemacht hat und der Konzern (Entwicklungschef) lässt sich das Fahren mit 4 Rädern patentieren und als Weltneuheit feiern. Der Durchbruch!?

 

Die Versuche werden nun neu aufgelegt, kommen aber zum gleichen katastrophalen Ergebnis, weil man dem Pförtner nicht geglaubt hat und die Versuche mit nur 0,1 bar Reifendruck durchgeführt wurden. Wieder kommt man zu dem Ergebnis: Räder sind zum Führen eines Kraftfahrzeuges nicht geeignet.

 

Der Wettbewerber hat davon Wind bekommen und ein eigenes Versuchsprogramm aufgelegt. Nur war man dort dem Pförtner etwas wohlwollender gegenüber und hat den Versuch gleich mit 2,5 bar Reifendruck gestartet, mit dem Ergebnis: Räder sind zum Führen eines Kraftfahrzeuges hervorragend geeignet. Der Wettbewerber lässt sich diesen Reifendruck patentieren und erreicht innerhalb von kurzer Zeit eine marktbeherrschende Stellung.

 

Der Entwicklungschef des ersten Automobilkonzernes wird daraufhin gefeuert und enthält eine Abfindung von 10 Millionen, sowie eine hohe Betriebsrente. Der Pförtner wird nach 1 Jahr ALG 1 und 1 Jahr Harz 4, heimlich wieder eingestellt...

Nun übertragen wir diese ach so fiktive Geschichte auf den medizinischen Bereich:

 

Man kann durch ein schlechtes Studiendesign trotz der Einhaltung aller Anforderungen nach EbM eine positive Wirkung zunichte machen. Man trennt Zusammenhänge, verwendet zu geringe Konzentrationen und schon kann man aus Unwissenheit oder auch böswillig behaupten, dass die getestete Substanz (z.B. Propolis) bei der Tumor-Erkrankung wirkungslos ist. (Die Dosis macht das Gift oder den Heilstoff.)

 

Es wäre interessant zu untersuchen, inwieweit preiswerte nichtpatentierbare Natursubstanzkomplexe, mathematisch überpro-portional von solchen Vorgängen betroffen sind? Seltsamerweise gewinnen viele Pharmahersteller Ihre Wirkstoffe durch Isolation aus Natursubstanzkomplexen und dann soll die künstlich hergestellte und teure Einzelsubstanz auf einmal wirksam sein, hat dafür aber leider sehr viele Nebenwirkungen (=Vergiftungserscheinungen die Organschäden hervorrufen, die man wiederum mit anderen nebenwirkungsreichen Einzelsubstanzen bekämpft) Langfristig gerät das ganze System aus der Kontrolle! Man verdient aber prächtig daran. Wenn Sie diesen Gedankengängen nicht folgen können oder wollen, dann nehmen sie sich doch einfach einmal die Zeit und lesen Sie im Buch von Prof. Peter C. Goetzsche: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert!

(Nachgewiesene Beispiele, für die durch die pharmazeutischen Mittel ermordeten Personenzahlen = reale Verschwörungspraxis)

 

Spätestens jetzt können Sie erkennen, dass diese einfach formulierten Gedankengänge näher an der Realität liegen, als der Verstand akzeptieren will.

 

Wenn Sie denken, dass diese Formen des Betrugs nur auf die Pharma beschränkt sind, muss ich Sie leider enttäuschen. Ich kenne Fälle, wo alternative ?Therapeuten? bei nachweislich gesunden Personen vielfach Krebserkrankungen und andere Erkrankungen erfunden haben, um mit Ihren Methoden "Kasse zu machen". Auch im technischen Bereich war Betrug, nicht nur bei der "Dieselverschwörung", Tagesgeschäft!

 

Warum wird Doping im Sport so hart bestraft, die Fälschung von Medizinstudien aber nicht? Bei der durch die Medizin (Schul- und Alternativmedizin) verursachten Todeszahlen benötigen wir eine neue Rechtssprechung und ein neues Ausbildungssystem, um diese Missstände in den Griff zu bekommen.

(Wie hoch ist der Kostenanteil der Pharma an der Ausbildung in der Medizin?)

 

Wie müssen also die Richtlinen nach EbM erweitert werden, um die Wechselwirkungen von ganzen Komplexen sicher mit abzubilden und den aktuellen Missbrauch von Studien zu unterbinden?

 

Textbaustelle (nachfolgende Inhalte sind in Arbeit)

 

Solange das bestehende Medizinsystem nur dann Geld verdient, wenn Menschen krank sind, bekommt man die aktuellen Missstände in der Medizin nicht in den Griff. Dieser Interessenskonflikt muss durch ein neues Bezahlungsmodell zuerst behoben werden. Ärzte bekommen nur für Ihre gesunden Patienten einen monatlichen Betrag und sind für die Gesundheitsausbildung Ihrer Patienten verantwortlich.  Der Kranken-kassenbeitrag richtet sich danach, ob die Person bereit ist eine gesunden Lebensweise zu pflegen.

 

Das Umlabeln von pharmazeutischen Substanzen auf andere Krankheitsbilder unter massivem Anheben der Bezugskosten ist kein Einzelfall. (Beispiele folgen)

 

Beispiele für Einzelsubstanzbetrachtung: (Ausarbeitung folgt)

 

Vitamin C versus Ascorbinsäure

Magnesium ohne Vitamin D3 und Bor

 

Beispiele für falsche Dossierungsmengen:

Dossierung von Gelée Royal, Propolis... bei Studien nach EbM: